Lineare Komponenten

Lineare Komponenten

Durch ihren hochgenauen mechanischen Aufbau sind FAULHABER Kugelumlaufspindeln ideal für hochpräzise Positionieraufgaben geeignet.

In Kombination mit Spindeln entsteht aus Schrittmotoren ein hochpräzises Linearpositioniersystem, das eine Reihe von Vorzügen bietet, wie z. B. offener Regelkreis, hohe Lebensdauer, hohe Drehmomentdichte usw.

Lineare Komponenten

Kugelumlaufspindeln (auch als Kugelgewindetriebe bezeichnet) wandeln Drehbewegungen in eine axiale Bewegung um. Kugelumlaufspindeln, die als Wälzschraubengetriebe ausgeführt sind, weisen gegenüber Gleitschraubengetrieben (wie Trapezspindeln oder metrische Spindeln), wegen der auftretenden niedrigeren Roll-Reibung einen sehr hohen Wirkungsgrad auf. Die hohe Fertigungspräzision ermöglicht darüber hinaus ein sehr niedriges Axialspiel und eine damit einhergehende sehr hohe Positioniergenauigkeit.

Die Produktreihe BS beinhaltet neben der Kugelumlaufspindel sowohl die Spindellagerung als auch die Ankupplung an den Motor. Das eingesetzte Duplexlager, eine Paarung von zwei spielfrei montierten Schrägkugellagern, ermöglicht die Aufnahme von axialen Zug- als auch Druckkräften. Die hochpräzise Stiftkupplung überträgt nahezu spielfrei das Motormoment an die Spindel.

Montage

Zur Befestigung der Motor-Spindel-Kombination sind an der Stirnfläche des Gehäuses mehrere Gewindebohrungen vorgesehen.

Durch die hochpräzisen Laufbahnen und der spielarmen bis spielfreien Einstellung kann die Kugelgewindemutter radiale Abweichungen zwischen Spindelachse und eventuellen zusätzlichen Führungen eines Anbaus an die Mutter nicht ausgleichen. Hier ist bei Bedarf eine radiale Entkopplung vorzusehen. Dies betrifft Abweichungen des radialen Abstandes (Fluchtungsabweichung) und Winkelabweichungen (Verkippung) der Führungen. Zur Reduzierung von radialen Kräften auf die Lagerung wird eine Abstützung der Spindel durch ein zusätzliches Lager empfohlen.

Handhabung

Bei den Kugelumlaufspindeln liegen die Laufbahnen der Kugeln frei. Aus diesem Grunde sind die Spindeln vor Verschmutzung zu schützen. Die Kugelgewindemutter darf nie, weder im Betrieb noch bei der Montage, über den Laufbahnbereich des Kugelgewindes hinausbewegt werden.